EM in Irland: Brigitte und Dieter Prax sammelten vielfältige Erfahrungen

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Platz 5 für Brigitte im Damendoppel 
Zwölf Tage Irland bedeuteten für Brigitte und Dieter Prax vom SV Unkel eine Menge neuer Erfahrungen auf den verschiedensten Gebieten. Rund 700 Teilnehmer, nämlich die besten Oldies aus 38 Ländern, sorgten in Dundalk für ein Rekordmeldeergebnis in den 7 Altersklassen von O 35 bis O 65.

Rein sportlich gesehen war es für die beiden Oldies vom SV Unkel nicht das erfolgreichste Turnier ihrer Karriere, wichtiger waren dann letztlich die vielen positiven Eindrücke, die sie von Irland und den Iren sammeln konnten.
Zunächst befürchteten sie, in einer halb fertigen Fabrikhalle antreten zu müssen, denn noch 3 Tage vor dem ersten EM-Ballwechsel betraten sie zu ihren Trainingsspielen eine Baustelle. Doch letztendlich wurde doch noch alles fertig. Mit einer Eröffnungsfeier und kleinen Begrüßungsgeschenken begrüßten die irischen Gastgeber in einem zentral gelegenen Shoppingcenter ihre vielen Gäste.
Obwohl an Position 3/4 gesetzt, starteten Prax/Prax mit einer nicht unbedingt erwarteten Niederlage in die 9. Europameisterschaft. Eng wurde es in der Entscheidungsphase des 1. Satzes gegen ein englisches Paar, aber leider wurden mehrere knappe Linienbälle gegen sie gewertet. Ähnlich sollte es Brigitte im Damendoppel ergehen. Nachdem sie mit Monika Regineri jedoch mit einem Sieg über zwei Engländerinnen immerhin das Viertelfinale und somit Platz 5 erreicht hatte, spielte sie gegen ihre Partnerin auf SWD-Ebene, Helga Peeck und deren Zufallspartnerin, der starken Holländerin Jessie Havelaar, die später zum wiederholten Male Europameisterin im Einzel werden konnte. Auch hier gab es bei einer Führung am Ende des ersten Satzes zwei Fehlentscheidungen, die dazu führten, dass der Satz doch noch abgegeben wurde. Im weiteren Verlauf fanden die deutschen Meisterinnen nicht wieder in ihr gewohnt sicheres Spiel. Alles in allem muss man neidlos anerkennen, dass sich in den Doppeldisziplinen das klassische Spiel der Engländer sicher durchsetzen konnte.

Schwärmen von der irischen Freundlichkeit: Brigitte und Dieter Prax
 

Viele positive Erlebnisse während ihres weiteren Aufenthaltes rückten dann in den Vordergrund. Zunächst unterstützten die Praxens ihre Landsleute bei den Halbfinal- und Finalspielen. Das Daumendrücken sollte sich lohnen, denn insgesamt konnten sich die Deutschen 33 Medaillen erspielen, davon zwei goldene.

Bei der feierlichen Siegerehrung kam der frischgebackene EBU-Präsident Paul-Eric Hoyer-Larsen zum ersten Mal zu einem offiziellen Einsatz. Vor allem die weiblichen Medaillengewinnerinnen waren hin- und hergerissen von dem smarten Dänen. Auch Brigitte outete sich als sein Fan und ließ sich mit dem Olympiasieger von 1996 ablichten.

Außerhalb der Courts gab es ebenfalls einiges zu erleben. Auf dem Marktplatz spielte eine Folkloregruppe zum irischen Tanz auf und die „Einheimischen“ forderten die Gäste nach ersten Instruktionen zum Mittanzen auf. Das war fast anstrengender als das Spielen in der Halle! Die Ländermannschaften wurden auf die verschiedensten irischen Pubs aufgeteilt und eingeladen, dort internationale Bekanntschaften zu knüpfen. Das Lokal für die Deutschen bot selbstverständlich deutsches (bayrisches) Bier an und lud zum Oktoberfest ein. Auch eine Abschlussparty durfte nach den Finalspielen natürlich nicht fehlen. Kulturelle Ausflüge wie z.B. ein Pferderennen waren ebenfalls im Angebot. Das 80 km entfernte Dublin mit seinen vielen historischen Stätten war natürlich auch eine (Bus-)Reise wert. Alles wurde überstrahlt von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Iren, welche auch diese Europameisterschaften für die Praxens unvergesslich machen werden.