Regionalliga zufrieden mit zwei Auswärtspunkten - Oberliga-Team holt einen Punkt in Neustadt (Pfalz)

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Planung ist (fast) alles, der Rest ist Improvisation – So könnte das Motto des vergangenen Spielwochenendes unserer Badminton-Teams lauten. Zu – eingeplant fehlenden – Urlaubern gesellten sich mit David Nohl und Thorsten Reinemann ungeplant Erkrankte hinzu. Da war es Gold wert, dass Brigitte Prax allen für die Zeit ihres Kurzurlaubs mit Ehemann Dieter eingeschärft hatte, immer alle Handynummern der gesamten BSG-Federballer am Mann, respektive der Frau zu haben …

Taktisch klug ging die Erste am frühen Samstagnachmittag ihre Aufgabe bei der Bundesligareserve des SV Fischbach an. Das junge Team aus der Pfalz besteht aus aktuellen oder ehemaligen Schülern der „Eliteschule des Sports“ Kaiserslautern (HHG) mit dem Schwerpunkt Badminton. Da mussten die „Pflichtpunkte“ unserer Damen Arzane Bunjaku und Sarah Kämpf in den „Frauen“- Spielen Doppel, Einzel und Mixed erst einmal hart erkämpft werden. Dabei konnte Lasitha Menaka, unsere Nummer eins aus Sri Lanka, beweisen, dass er auch gut und gerne Mixed spielen kann. Auch wenn Sarah dabei mit der männerdominierten Spielweise Lasithas so ihre liebe Mühe hatte, konnte der Punkt unter Dach und Fach gebracht werden. Im Spitzeneinzel setzte sich Lasitha gewohnt sicher durch, den letzten Punkt zum 5:3-Sieg sicherte Marathon-Mann Markus Meffert im zweiten Einzel.

Zeitgleich wartete die Zweite im 60 Kilometer entfernten Ludwigshafen sehnsüchtig auf das Eintreffen ihres vierten Herren – vergeblich, wie sich nach SMS, facebook-Nachrichten und Handy-Telefonaten herausstellen sollte. In die entspannte Freude in der Fischbacher Halle mischte sich durch einen Anruf von Mannschafts-Chef Udo Blümel plötzlich hektische Betriebsamkeit: Ein weiterer Herr musste nach getaner Arbeit in Fischbach zur Unterstützung nach Ludwigshafen abgestellt werden.

Und nun konnte Markus beweisen, dass er nicht nur schnell laufen, sondern auch schnell Autofahren kann: Taxi Meffert brachte Skender Bunjaku sicher in die PSV-Halle. Dort ging die allgemeine Aufregung im Team leider nur an den gewohnt stoisch aufspielenden Kusinen Shpresa und Blerina Bunjaku spurlos vorbei. Ihre drei „Frauenpunkte“ reichten aber leider nicht zum Sieg. Mit 3:5 endete die Partie, aber das war schon fast nebensächlich geworden.

Mittlerweile war auch der Rest der Ersten in Ludwigshafen eingetroffen, um ihren Mannschaftskameraden zumindest moralische Unterstützung zu leisten. Außerdem lautete der Plan, sich für den nächsten Tag von der Reserve einen Mann auszuleihen und entspannt die Heimreise anzutreten. Doch nunmehr "ohne Zwei" wäre für die Oberligamannschaft die Aufgabe des nächsten Tages in Neustadt (Pfalz) nicht zu lösen gewesen. Damit war der Rest wieder Improvisation. Da war es Gold wert, dass Brigitte … s.o.

Gemeinschaftlich ging nun die Suche in allen Netzen los nach badmintontauglichen Männern der BSG. Und tatsächlich stand unzählige Telefonate später und kurz vor Mitternacht die Mannschaftsaufstellung für den nächsten Tag endlich fest. Für Sonntag wurde die Erste mit Spielern der Dritten aufgefüllt und für seinen Einsatz in der Zweiten verschob Felix Mehlan seinen für den nächsten Tag geplanten Umzug nach Aachen um einen Tag.

Für diesen Einsatz belohnte sich Felix am nächsten Tag selber, indem er im ersten Doppel an der Seite von Fernando Poyatos seinen ersten Sieg im Oberliga-Team feierte. Und fast hätte es auch gleich noch zu seinem ersten Sieg im Einzel gereicht. So reichte es – dank der drei „Frauenpunkte durch Shpresa und Blerina“ - immerhin noch zu einem Unentschieden und zu einem versöhnlichen Abschluss der Auswärts-Tour in die Pfalz.

Unsere Regionalmannschaft hatte mit den zwei Punkten vom Vortag ihr Ziel bereits erreicht und konnte am Sonntag entspannt zum Bundesliga-Absteiger TV Wehen-Wiesbaden reisen. Dieser präsentierte sich in bester Aufstellung und ließ keinen Zweifel aufkommen, wem der doppelte Punktgewinn zustand. Beim 1:7 konnte lediglich Lasitha Menaka seine Weste im 1.Herreneinzel reinhalten, indem er in drei Sätzen gegen Daniel Schmid gewann. Allerdings täuscht das klare Ergebnis über manchen Spielausgang hinweg. So unterlagen etwa Menaka/Kämpf in beiden Sätzen hauchdünn jeweils erst in der Verlängerung.

Sie haben selbst Applaus verdient, gehören sie doch mit jeweils sieben von 10 möglichen Siegen zu den Stützen des Regionalliga-Teams: Arzane Bunjaku und Sarah Kämpf.

Vor den nächsten Heimspielen gegen die beiden thüringischen Vertreter Jena und Gera in vier Wochen stehen unsere Regionalligaspieler nun auf dem 3. Tabellenplatz, den sie zum Ende der Hinrunde festigen wollen.

Ebenfalls in vier Wochen muss unsere Oberligamannschaft versuchen, sich vom aktuell drittletzten Platz ins Mittelfeld der Tabelle vorzuarbeiten.