Badmintonpionier Gerd Hirzmann sagt für immer TSCHÜSS

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Die Badmintonspieler des SV Unkel trauern um ihren Pionier

Gerd Hirzmann,

der am 16. Mai im Alter von 91 Jahren für immer eingeschlafen ist.

Aber niemals geht man so ganz…

Ohne das Ehrenmitglied Gerd Hirzmann gäbe es den Badmintonsport in Unkel nicht. Er war der Pionier, der in den 50er Jahren das Spiel nach Unkel brachte und 1961 dafür sorgte, dass es in der neuen Städtischen Turnhalle unter dem Schirm des SV Unkel als Wettkampfsport Einzug hielt. Er war ein Mann der Taten, der das Herz auf der (rheinischen) Zunge trug.

Bis er aus gesundheitlichen Gründen selber nicht mehr spielen konnte, war er mit Leib und Seele dabei, stiftete Freundschaften, ja sogar Ehen. Danach verfolgte er mit wachem Geist bis zum Ende seines Lebens, was aus seinem „Baby“ geworden war: die erfolgreichste Badmintongemeinschaft aller Zeiten im Rheinland. Das 50jährige Bestehen „seiner“ Abteilung vor 2 Jahren erfüllte ihn mit Genugtuung und Stolz. Selbst im Rollstuhl wohnte er im letzten Jahr noch überregionalen Spielen bei und schnupperte gerne die Atmosphäre in der neu erbauten Halle. Dass seine ehemaligen Jugendlichen heute noch erfolgreich als Altersklassenspieler an den Start gehen, freute ihn sehr und entsprach ganz seinem Geist: „Spielt noch solange, wie es euer Körper zulässt!“ lautete sein Ratschlag an seine Sportkameraden. Und auch über die Entwicklung der Unkeler Mannschaften wollte er immer informiert sein.

Die Badmintonspieler des SV Unkel verdanken ihrem treuen Sportfreund Gerd Hirzmann sehr, sehr viel. Sie werden die Erinnerung an ihn und ihre Dankbarkeit für seine Verdienste für immer in ihrem Herzen bewahren.

Es war einmal ...

...ein schnauzbärtiger Mittdreißiger, der auf der Wiese vor seinem Haus im Schatten des alten Unkeler Gefängnisturmes in den 50er Jahren sonntags vormittags nach dem Hochamt einige sportbegeisterte Leute verschiedenen Alters um sich scharte, um auf dem planierten Platz mit Originalmaßen, aber provisorischem Netz eine neue Sportart zu betreiben: Das Federballspiel.

So beginnt das Märchen eines im Rheinland einzigartigen Aufstiegs eines Sportvereines, bzw. seiner Abteilung Badminton.

Bei der Arbeit in Beuel lernte Gerd Hirzmann den Beueler Badmintonspieler Breitkopf kennen, der in den Anfangsjahren des Badmintonsportes in Deutschland bereits zu den Besten des Landes gehörte. Diese neue Sportart wollte Gerd Hirzmann in seinem Wohnort Unkel auch gerne spielen, doch es gab keine Turnhalle.

Also begnügte man sich vorerst mit der Wiese vor dem Haus am Gefängnisturm, spannte dort ein Seil – Nachbarn schenkten ihm großzügig eine Gardine als Netz –, die Linien des Feldes wurden nach den genauen Angaben von Sportfreund Breitkopf mit Kalk gezogen und schon konnte es Mitte der 50er Jahre losgehen!...

Viele seiner Anekdoten hat zum Glück auf einer DVD anlässlich des 50jährigen Jubiläums festgehalten, auf der „Papa Gerd“ oder auch „Schnäuzer“ genannt in seiner unnachahmlichen Art  die vielen schönen Momente der Gründerjahre erzählt. In einem Interview stand er damals zwei unserer Nachwuchsspielerinnen noch Rede und Antwort.

Wir sind uns ganz sicher, dass er auch weiter „von oben“ auf seine Badmintonschützlinge Acht gibt.

Gerd, wir werden dich vermissen und auf dein wertvolles sportliches  Erbe aufpassen!